Iris Kling-Müller: Was Angst mit uns macht

Uns beiden ist aufgefallen, dass der kollektive Angstlevel momentan sehr hoch ist. Aus diesem Grund haben wir die heutige Episode aufgenommen. Wenn wir über Angst reden, geht es uns nicht um massive Angststörungen, die einiges mehr an Therapie und Intervention erfordern. Wir meinen die Lebensangst, die bei vielen Menschen fast greifbar ist.

Das Ausmass an Angst, das wir fühlen, nimmt zu, je weiter wir uns von jeglicher Art der Verbundenheit in uns drin und in der Gemeinschaft entfernen. Es ist, als würden wir vergessen, wie das geht, verbunden zu sein.

Im Gespräch stellt Iris immer wieder die Beziehung zur chinesischen Medizin und damit auch Lösungsvorschläge dar. Eigentlich braucht es gar nicht viel und doch erscheint es unmöglich, wenn die Angst nach uns greift. Immer dann, wenn wir draussen in der Natur unterwegs sind, fällt es uns leichter, uns mit uns selbst zu verbinden, uns und unseren Rhythmus zu spüren. 

Angst greift auch unseren Sinn für Lebensrhythmus an. Wir reduzieren uns auf Überleben und vergessen wie Leben geht oder was Freude ist. Das Rad des Lebens stottert dann ganz schön und muss wieder neu angeschubst werden. Die Idee dahinter ist, unser ganzes System zu erinnern, dass es sich selbst regulieren kann.

Wir hoffen, ihr könnt etwas mitnehmen aus unserem Gespräch. Viel Spass beim Zuhören!

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