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Wenn mein Herz spricht über die Dunkelheit

Du hast Angst vor deiner eigenen Dunkelheit, deswegen schliesst du sie am liebsten weg. Das löst dein Unbehagen nicht, weil all das, was du vermeiden willst, im Untergrund weiter wirkt. 

Du fühlst dich zerrissen zwischen deinen dunklen und hellen Anteilen. Das ist nicht notwendig. Sie gehören alle zu dir, no matter what.

Es wird für dich einfacher und stiller, wenn du allen erlaubst da zu sein.

Was spricht dagegen, deine tiefsten Abgründe, deine „gefährlichsten“ Wünsche anzusehen? Wenn du das tust, wirst du feststellen, dass sie ihre Macht über dich verlieren. Damit unterbrichst du ihre angsteinflössende Wirkung.

Angst wird nicht weniger, wenn du wegrennst. Was wirklich hilft, ist stehen bleiben und hinschauen. Selbst, wenn diene Angst für kurze Zeit das Steuer deines Lebens übernimmt, kannst du dich jederzeit umentscheiden und selber lenken. Alles gut!

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